Gastbeitrag // Tipps und Anregungen für ein entspannendes Babybad

Heute meldet sich eine echte Expertin für euch zu Wort. Ich freue mich sehr, dass sich Christiane dazu bereit erklärt hat ein bisschen über ihre Arbeit als Hebamme zu berichten und euch (und natürlich mir) genauestens zu erklären, wie ein Babybad durchzuführen ist. Vielen Dank Christiane. Ihren Instagram Account findet ihr HIER.

Hallo, ich bin Christiane Hammerl, Hebamme aus Berlin. Ich werde heute aus meinem Hebammenalltag berichten und euch Tipps für ein entspannendes Babybad geben. Nehmt euch Zeit für das erste Bad, lege dir alle Utensilien, die du dafür brauchst zurecht und bereite den Raum zum Baden vor.

Utensilien: großes und kuscheliges Baumwollhandtuch, weicher Waschlappen, Mulltuch und Baby-Badewanne, optional ein Wasserthermometer und etwas Muttermilch mit ein paar Tröpfchen gutem Mandelöl für das Badewasser. Ist dein Baby satt, ausgeschlafen und hat einen sauberen Popo, dann ab ins warme „ Kleopatrabad“.

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Fülle die Babybadewanne zwei handbreit mit 37 Grad warmen Wasser. Optional gießt du etwas von deiner Muttermilch mit ein paar Tröpfchen Mandelöl ins warme Wasser. Lege eine frische Mullwindel/Spucktuch auf das Wasser. Halte deine Tochter/deinen Sohn im Wasser immer fest, lass sie nie unbeaufsichtigt in der Babybadewanne.

Nun beschreibe ich dir, wie du dein Baby im Wasser gut und sicher festhältst. Führe deine rechte Hand unter dem Köpfchen durch und umschließe mit deinem Daumen und deinem Zeigefinger den rechten Oberarm deines Neugeborenen. Der Kopf deines Kindes ruht auf der Innenseite deines Handgelenkes. Mit deiner linken Hand, gehst du unter den bereits gereinigten Popo. Nun legst du dein Baby auf das im Wasser schwimmende Mulltuch und schlägst das Tuch um die Beine, den Oberkörper und die Arme, somit spürt dein Baby eine weiche und klare Begrenzung auf der Haut. Meine Erfahrung zeigt mir, dass die Babys ihr erstes Bad mit dieser Technik entspannter genießen können. Lass deinen Nachwuchs in Ruhe in der Badewanne ankommen, bevor du beginnst den Körper behutsam zu waschen.

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Mit der rechten Hand fixierst du dein Kind und der linken Hand kannst du die Hautfalten sanft reinigen, am besten vom Hals bis zu den Füßchen. Den Kopf zum Schluss, sonst wird es deinem Knirps zu kalt. Das Babybad sollte nicht lange dauern, sonst reizt man die feine Babyhaut unnötig und die Haut verliert an Feuchtigkeit. Nach 5-10 min hebst du dein Kindchen aus dem Wasser, leg deine Hand wieder unter das Gesäß deines Babys. Lege dein Baby auf ein weiches vorgewärmtes Baumwollhandtuch, wickle es ein und tupfe die Haut sanft ab. Achte auch auf die Hautfalten, tupfe die Hautfalten am Hals und die Achseln gut trocken, an diesen Stellen neigt die Säuglingshaut wund zu werden.

Bade dein Kind regelmäßig, gerne 2-3 mal wöchentlich. Rituale geben dir und deinem Baby Sicherheit. Baden ist schonender als das einfache waschen mit einem Waschlappen. Creme dein Baby nach dem Bad ein, zum Beispiel mit Produkten von Weleda oder das boep. Eine Studie der Hautklinik der Charite bestätigt, dass das 2x wöchentliche eincremen der Säuglingshaut den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhält. Du kannst dein frisch gebadetes Kindchen jetzt mit einer Massage von Herzen verwöhnen, somit pflegst du sowohl die Säuglingshaut als auch die Seele deines Kindes. Genießt die gemeinsame Zeit !

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