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Gastbeitrag // Guter Start in die Elternzeit – Must haves fürs Wochenbett

Auch heute gibt es wieder einen tollen Gastbeitrag für euch. Die liebe Anne von „Meine Eltern-Zeit“ hat sich bereit erklärt, ihre Must Haves fürs Wochenbett mit uns zu teilen. Ich bin wirklich total dankbar für solche kleinen Tipps und Tricks von anderen Mamas und hoffe, dass ich dank guter Vorbereitung eine schöne Zeit im Wochenbett haben werde. Danke liebe Anne für deinen tollen Beitrag. Ihren Blog findet ihr HIER und auf Instagram ist Anne HIER zu finden.

Logo Meine-Eltern-Zeit

Als die liebe Steffi mich bat, einen Gastbeitrag für ihren „Blogurlaub“ während der Wochenbettzeit zu schreiben, war ich sofort Feuer und Flamme. Erstens, weil ich gerne auf diesem Wege zu einer wunderschönen, entspannten Wochenbettzeit für sie beitragen möchte. Und zweitens, weil das Thema gut zu meinem Blog passt, in dem es um eine erfüllte Zeit für und als junge Eltern geht.

Die allgemein bekannten Ratschläge für das Wochenbett wie vorkochen, es ruhig angehen lassen und schlafen, wenn das Baby schläft, fand ich persönlich nicht so wahnsinnig hilfreich: In der ersten Schwangerschaft habe ich vorgekocht und eingefroren, wie eine Wilde – um dann festzustellen, dass mein Baby von Zwiebeln (ja, auch gekochten und angebratenen!) und Kohl (ja, auch Blumenkohl und Brokkoli!) Blähungen und von Tomaten einen roten Popo bekam. So viel dann dazu. Und wer diese Tipps mit dem Entspannen und Schlafen wenn das Baby schläft verbreitet hat, dem hätte ich gerne mal für ein paar Stunden meine Babytochter gegeben…

Während mein erstes Wochenbett also aus verschiedenen Gründen nicht so toll war, lief es beim zweiten Kind deutlich entspannter. Das liegt zwar definitiv nicht an einer besseren Vorbereitung (für die mir mit der großen Tochter nicht wirklich viel Zeit blieb), aber insgesamt wusste ich beim zweiten Mal doch eher, was mich erwartet und was ich so brauche. Hier also meine persönlichen Must Haves fürs Wochenbett – natürlich rein subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit 😉.

Weißkohl / Quark

Für mich DIE Wundermittel bei schmerzhaftem Milcheinschuss. Vor allem den Weißkohl kann ich nur jeder ans Herz legen – einfach im Kühlschrank lagern und vor Gebrauch möglichst große Scheiben abpulen. Die kann man dann direkt auf die spannenden Bereiche legen (hält umso besser, je größere Scheiben man abgepult hat) und so lange drauf lassen wie man den Geruch ertragen kann…

Quark hilft auch gut und riecht besser, ist aber in der Anwendung etwas aufwändiger und nicht wirklich praktikabel mit Baby auf dem Arm oder im Tragetuch. Man kann den Quark entweder direkt auf die Bereiche schmieren, leicht eintrocknen lassen und unter der Dusche abspülen, oder mit einem Spucktuch o.Ä. einen Umschlag draus machen.

Leinsamen / Leinöl

Spricht niemand gerne drüber, also versuche ich es auch mal diskret auszudrücken 😉: Die Verdauung ist in der ersten Zeit nach der Geburt oft verlangsamt. In Kombination mit einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur kann das schnell unangenehm werden… Standardtipp ist immer viel Obst und Gemüse wegen der Ballaststoffe. Da ich zum Beispiel aber in der Anfangs-Stillzeit wegen möglicher Blähungen und wundem Babypopo auf diverse Obst- und Gemüsesorten verzichtet habe, ist das gar nicht so einfach.

Deshalb sind für mich in Wasser eingeweichte Leinsamen eine gute Alternative. Ich esse sie gerne zusammen mit Joghurt oder Müsli und nehme dazu gleich noch etwas Lein- oder Rapsöl (andere Ölsorten gehen vermutlich auch) zum „Schmieren“…

Gutes Buch

Vermutlich wird im Wochenbett kaum jemand dazu kommen, dicke und anspruchsvolle Romane zu wälzen. Aber bei mir war es so, dass ich selbst im anstrengenden ersten Wochenbett mit meiner Tochter mal kurz zwischendurch zum Lesen kam. Meine Lieblingsbücher für Wochenbett und erste Babyzeit sollten nicht zu lang, spannend oder sonst irgendwiewie emotional   sein – eben etwas, das ich zwischendurch lesen und bei Bedarf schnell wieder weglegen kann und das mir gute Laune macht.

Ein solches Buch ist z.B. Geborgen Wachsen von Susanne Mierau. Vor allem in „schwachen“ Momenten, in denen ich mich frage, warum (nur) mein Baby so wenig / nur im Tragetuch schläft bzw. so häufig trinken / auf dem Arm sein möchte, motiviert mich Susannes liebevoll geschriebenes Buch immer wieder, meinen bedürfnisorientierten Weg weiter zu gehen.

Wenn man schon ältere Kinder hat, kann ich auch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten – der Umgang mit Trotzphasen sehr empfehlen. Die Autorinnen Katja Seide und Danielle Graf zeigen theoretisch fundiert und gut lesbar auf, wie man bedürfnisorientiert mit der Autonomiephase umgehen kann. Ideal also für das zweite / dritte etc. Wochenbett, wenn einem die entthronten älteren Geschwisterchen die die Bude zusammen schreien…

Gerne lese ich – nicht nur im Wochenbett – auch lustige Erfahrungsberichte anderer Eltern, z.B. Wenn’s ein Junge wird, nennen wir ihn Judith von Christian Hanne oder Muttergefühle von Rike Drust. Auch hier gibt natürlich Varianten für Eltern mit mehreren Kindern, z.B. Sehr gerne, Mama, du Arschbombe von Patricia Cammarata.

Auch sehr gut gefallen hat mir Zen oder die Kunst Mutter zu sein von Karen Miller. Humorvoll und ehrlich schreibt die Autorin über verschiedene Aspekte des Mutterseins und gewinnt daraus meditative Einsichten über Elternschaft und das Leben.

Die Autoren der ersten fünf Bücher sind übrigens allesamt Blogger/innen. Deren Blogs sind natürlich ebenfalls absolut lesenswert, und Blogtexte eignen sich ja auch ganz hervorragend fürs Stillen oder kurze Ruhepausen im Alltag 😉.

Bild3Wochenbett

Vorgeschriebene / vorausgefüllte Anträge

Ich persönlich finde Papierkram total nervig, und gerade in der ohnehin schon manchmal anstrengenden ersten Babyzeit fallen besonders viele organisatorische Aufgaben an: Kind anmelden, Arbeitgeber und Krankenversicherung benachrichtigen, Elternzeit und ggf. Elterngeld beantragen, etc.. Da hilft es, wenn man sich vorher, wenn man noch einen halbwegs klaren Kopf hat, genau aufschreibt, was alles zu tun ist, ggf. schon mal Formulare ausdruckt und provisorisch ausfüllt und die entsprechenden Briefumschläge vorbereitet. Meiner Erfahrung nach tauchen dann im „Ernstfall“ immer noch genug bürokratische Hürden auf, sodass man sich keine Sorgen machen muss, dass es dann zu einfach und schnell geht mit dem Papierkram…

Augen roll-on / Löscher

Pflegeprodukte sind ja ganz individuell, und jeder hat bei Duschgelds, Cremes und Make-ups so seine eigenen Favoriten. Im Wochenbett sind die Voraussetzungen allerdings etwas anders. Wer nicht gerade mit einem dauerschlafenden Wunderbaby gesegnet ist, wird früher oder später ziemlich müde sein und eher wenig Zeit und Energie für ausgiebige Beautysessions haben.

Natürlich gibt es jetzt Wichtigeres, als topgestylt und geschminkt zu sein. Mir ging es aber so, dass ich mich mit ein paar kleinen Maßnahmen deutlich frischer fühlte, was auch der allgemeinen Stimmung sehr zuträglich war. Dafür waren bei mir ein kühlender Augenroller (z.B. von Nivea) und „Der Löscher“ (von Maybelline) absolut ausreichend – Zeitaufwand: 2 Minuten, Effekt: Riesengroß 😊

Gute Kamera

Kurz nach der Geburt unserer Tochter kam mein Mann auf die tolle Idee, dass wir ja nun langsam mal eine „richtige“ Kamera bräuchten. Eigentlich total sinnvoll, aber eben auch zeitaufwändig, sich mit den verschiedenen Modellen auseinander zu setzen und dann mit dem auserkorenen Gerät vertraut zu machen. Also am besten vorher kaufen und schon mal ein wenig damit üben – ein Stressfaktor weniger, und man verpasst man keine wunderbaren Babymomente, weil die schicke neue Kamera nicht angeht oder statt schöner Fotos nur seltsame Geräusche macht….

Und wie habt ihr die erste Babyzeit er- bzw. überlebt? Habt ihr weitere Tipps und Must-Haves fürs Wochenbett?

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