Gastbeitrag // Tipps für ein entspanntes Wochenbett

Heute bloggt für euch die liebe und tolle Jil. Ihren Blog „Von Herzen und Bunt“ liebe ich sehr und kann ihn euch nur empfehlen. Jil ist so eine herzliche Persönlichkeit und obwohl wir es bis jetzt noch nicht geschafft haben uns live und in Farbe zu treffen (dabei wohnen wir schon so nahe beieinander), verbindet uns doch so etwas wie eine Freundschaft. Eine digitale Freundschaft eben. Ich habe mich so gefreut, als Jil zugesagt hat mich hier ein bisschen zu vertreten und einen Gastbeitrag für meine Zeit im Wochenbett (indem ich mich hoffentlich schon befinde…) zu gestalten. Also, vielen Dank du Liebe! Schaut auch gleich mal auf ihrem Blog vorbei und hinterlasst liebe Grüße!

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Liebe Steffi, diese Zeit, die Zeit im Wochenbett, ist so unglaublich besonders. Diese ersten Wochen verändern so vieles. Um dieses magische Gefühl mit frisch geborenem Baby zu Hause in vollen Zügen genießen zu können, habe ich ein paar Tipps fürs Wochenbett zusammen gestellt:

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Besuche absprechen

Das kann ich wirklich nur empfehlen. Selbst der netteste, fürsorglichste Besuch ist Besuch. Die innere Anspruchshaltung an sich selbst, was das Umsorgen des Besuchs angeht oder die Sauberkeit zu Hause; Besuch setzt uns innerlich immer etwas unter Druck. Ist noch genug Sprudel da? Ist das Bad sauber? Das Wochenbett ist nicht die Zeit für (falsche) Eitelkeit.
Es bietet sich an, Freunden und Verwandtschaft noch während der Schwangerschaft darüber zu informieren, wie man sich die Sache mit dem Besuch im Wochenbett vorstellt.

Besucher bringen Essen oder Einkäufe mit
Ebenfalls lohnt es sich im Vorfeld zu besprechen, dass Besucher etwas (stillfreundliches!) zu Essen mitbringen, vielleicht sogar Einkäufe erledigen. Viele Besucher freuen sich darüber, weil sie durch klare Ansagen besser wissen, wie sie sich verhalten können und womit sie etwas Gutes tun können.

Um Hilfe bitten/Termine ausmachen

Im Wochenbett vergisst man manchmal welcher Wochentag gerade ist oder was an einem bestimmten Tag ansteht, das ist schön. Je nach Typ hilft es aber auch vorab die richtigen Menschen terminiert um Unterstützung zu bitten und sich alles notieren (Stichwort Stilldemenz). Zum Beispiel: Sonntag bringt Freundin xy etwas zu Essen mit. Donnerstag hilft die Schwiegermutter beim Putzen. Natürlich mit der Möglichkeit verbunden, diese Dates auch kurzfristig absagen zu können.

Zeit genießen und einfach liegen bleiben

Es ist so wunderbar einfach mit dem Baby im Bett liegen zu bleiben, während da draußen der Bär steppt. Sich tagsüber mit hinzulegen, zu schlafen oder das Baby einfach nur anzusehen. Faul sein und die Zeit genießen, denn an diese ersten Wochen erinnert man sich wohlmöglich sein Leben lang. Es ist so was von die falsche Zeit um mit dem Putzlappen durchs Haus zu laufen. Die Staubmäuse rennen ganz bestimmt nicht weg, keine Sorge.

Nicht reinreden lassen
Besonders frisch gebackene Großeltern neigen dazu sich ungefragt einzumischen. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass früher so manches anders gehandhabt wurde. Egal ob es um die Schalfsituation, das Stillen oder sonst etwas geht: Hört auf euer Herz und tut das, was ihr selber für richtig haltet.

Klare Kommunikation

Ganz klare und deutliche Kommunikation für diese Zeit ist wichtig. Das Wochenbett ist eine besondere, außergewöhnliche Situation für alle und die Eltern alleine bestimmen, wie sie diese Zeit gestalten möchten. Sie sollte nicht getrübt sein von zu hohen Erwartungen. Auch auf die Gefahr hin, dass man dem/der ein oder anderen vor den Kopf stößt mit seinen Vorstellungen vom Wochenbett: Das ist alleine eure Zeit.

Liebe Steffi, ich wünsche euch für die Geburt und die Zeit danach alles, alles Gute. Ich bin sicher ihr macht das toll und wo du Austausch findest, weißt du ja ☺
Genießt die Zeit in vollen Zügen und hört auf euer Herz.

Liebe LeserInnen, wenn ihr Lust habt, schaut gerne mal auf meinem Blog „Von Herzen und Bunt“ vorbei. Dort gibt es die beliebten To Do-Listen für die einzelnen Schwangerschaftstrimester, alles Rund um den Kaiserschnitt und Buchtipps rund um die Geburt (http://vonherzenundbunt.de/buchtipps-rund-um-die-geburt/)

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