Baby · Lifestyle · Mommy To Be

Sport in der Schwangerschaft

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HIER habe ich euch bereits ein bisschen über meine Ernährung in der Schwangerschaft erzählt, heute möchte ich ein bisschen mehr auf meine Bewegung eingehen. Auch hier möchte ich dazu sagen, dass ich natürlich keine Expertin bin. Jede Schwangere muss selbst herausfinden, was ihr gut tut. Wenn ihr bereits vor der Schwangerschaft viel Sport getrieben habt, ist es sicher kein Problem dies auch weiterhin zu tun. Auf alle Fälle solltet ihr aber mit eurer Hebamme oder Ärztin Rücksprache halten und immer auf euren Körper hören.

Ich durfte zum Beispiel die ersten 12 Wochen keinen Sport machen, obwohl ich vorher ja recht sportlich war und dementsprechend schwer ist es mir auch gefallen die Füße still zu halten. Aber alles hatte seinen Grund und natürlich war und ist das wichtigste, dass es dem Baby und mir gut geht.

Nach den 12 Wochen Sportverbot habe ich das OK bekommen wieder langsam zu starten. Und auch das ist mir dann nicht leicht gefallen. Ich habe mir so sehr eine „sportliche Schwangerschaft“ gewünscht, wollte bis zum Schluss mein Kurse im Fitnessstudio besuchen und laufen gehen. Recht schnell habe ich aber gemerkt, dass das nicht so einfach ist. Beim joggen blieb die Luft weg, irgendwann hatte ich ziemliche Schmerzen in der Leiste und die Kurse im Studio wurden immer „ungemütlicher“, entweder war es zu Bauchmuskelbetont oder zu anstrengend oder der Bauch war bei gewissen Übungen einfach schon im Weg. So bin ich zum Beispiel schon in der 12./13. Woche nicht mehr gerne auf dem Bauch gelegen, was ja bei gewissen Übungen der Fall ist. Also musste ich umdenken.

Inzwischen habe ich mir einen eigenen kleinen „Sportplan“ zusammen gestellt und bin damit ganz zufrieden. Meine Priorität ist es eben nicht mehr immer schneller und besser zu werden, sondern einfach ein bisschen in Bewegung zu bleiben und den Kreislauf in Schwung bringen, Wassereinlagerungen entgegen zu wirken und bei der Geburt nicht gleich die Puste zu verlieren. Außerdem möchte ich nach der Geburt so schnell wie möglich wieder durchstarten. Allgemein möchte ich einfach fit bleiben und mich wohl fühlen.

Bewegung im Alltag // Laufen, Radfahren

Der größte und einfachste Punkt ist natürlich sich so viel Bewegung wie möglich in seinen Alltag einzubauen. Wenn ich Dinge zu erledigen habe, dann versuche ich dies immer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen. Auch größere Strecken werden immer noch gerne mit dem Fahrrad zurück gelegt. Ich versuche einfach in Bewegung zu bleiben und nicht zu lange still zu sitzen. Zuhause flitze ich mehrmals am Tag die Treppen hoch und runter, auf der Arbeit erledige ich sehr gerne kleine Botengänge. Natürlich baue ich auch immer wieder Pausen ein. Aber ich merke, dass zum Beispiel meine Rückenschmerzen schlimmer sind, wenn ich zu lange liege oder auf der Couch sitze.

Joggen / Walken / Spazieren gehen

Bis zum 5./6. Monat war ich noch recht regelmäßig joggen oder zumindest walken, je nach tagesaktuellem Zustand. Irgendwann hatte ich dabei aber doch ziemlich starke Schmerzen in der Leiste, deshalb bin ich auf ausgiebige Spaziergänge umgestiegen. Mein Ziel ist es nun bis zur Geburt einen flotten Spaziergang täglich einzubauen. Dabei habe ich schon viele schöne Wege hier in unserer neuen Heimat entdeckt. Je nach Wetter, Stimmung und Form bin ich zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden unterwegs. Da es bei uns ziemlich hügelig ist, komme ich dabei auch ordentlich ins schwitzen und öfter bleibt mir mal die Puste weg. Zum Spazieren gehen kann ich mich auch ganz gut alleine aufraffen, meist bin ich aber in Begleitung vom Ehemann oder einer Freundin.

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Yoga / Pilates /Beckenbodentraining

Schon recht früh habe ich mich für einen Schwangeren-Yoga Kurs angemeldet und während ich am Anfang die Übungen noch müde belächelt habe (da war ich aus dem Fitnessstudio doch anderes gewohnt), so wurde das ganze mit wachsender Kugel doch immer anspruchsvoller. Die Gleichgewichts- und Dehnübungen taten einfach sehr gut, vor allem Rückenschmerzen waren danach viel besser. Und auch die Entspannung kam nicht zu kurz, ein Punkt, der bei mir noch sehr ausbaufähig ist. Der Yoga Kurs ging 10 Wochen und danach habe ich mich entschieden noch etwas anderes auszuprobieren und habe mich beim Schwangeren-Pilates angemeldet. Dieser Kurs läuft aktuell noch und ich muss sagen, Pilates macht mir noch einen Tick mehr Spaß als das Yoga. Hier ist doch etwas mehr „Action“, wir benutzen Hanteln, Bänder, Bälle und ich hatte schon zwei mal ziemlichen Muskelkater. Das tut mir einfach gut. Diesen Pilates Kurs möchte ich gerne bis zum Ende der Schwangerschaft besuchen.

Außerdem besuche ich einmal wöchentlich einen Kurs im Beckenbodentraining. Diese Übungen sind jetzt keine große sportliche Herausforderung aber ich denke, dass ein trainierter Beckenboden während und nach der Schwangerschaft nicht schaden kann.

Fitness DVDs

Nachdem ich gemerkt habe, dass ich bei den Kursen im Fitnessstudio einfach nicht mehr mithalten kann, habe ich mir eine DVD mit Übungen für Schwangere gekauft. Das MamaWORKOUT – Fit in der Schwangerschaft wurde mir von einer Freundin empfohlen und auch ich bin eigentlich begeistert. Tatsächlich kommt man ins Schwitzen und am nächsten Tag hatte ich auch schon Muskelkater. Auf der DVD sind mehrere Programme, unter anderem ein Rückenprogramm, ein Fitness-Workout (ca. 50 Minuten) und ein Kurz-Workout (ca. 20 Minuten). Am Anfang war ich auch sehr motiviert und habe mehrmals die Woche die DVD eingelegt, inzwischen ist sie aber etwas in Vergessenheit geraten. Ich war einfach so ausgelastet mit meinen Kursen und täglichen Spaziergängen und nach der Arbeit war dann auch nicht mehr so viel Zeit. Jetzt im Mutterschutz möchte ich aber gerne wieder öfter ein Workout von der DVD durchführen, mein Plan ist es, mindestens einmal in der Woche das große Fitness-Workout zu schaffen.

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Schwimmen gehen

Meine Hebamme hat mir schon mehrmals empfohlen schwimmen zu gehen aber bisher habe ich es nur einmal geschafft mit einer ebenfalls schwangeren Freundin ins kühle Nass zu steigen. Dabei tat mir die Bewegung im Wasser sehr gut, Rücken und Bauch waren entlastet und ich habe mich schön leicht gefühlt. Trotzdem habe ich es seitdem nicht mehr ins Schwimmbad geschafft. Aber im Mutterschutz ist ja viel Zeit und ich hoffe, dass ich mich aufraffen kann auch mal alleine ins Schwimmbad zu fahren. Dies wird dann wohl aber eher sporadisch sein.

 

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