Fastenzeit 2017 // Weniger Müll

Für die diesjährige Fastenzeit haben mein Mann und ich etwas ganz besonderes vor. Da es für mich keinen Sinn macht auf die üblichen Dinge zu verzichten (Alkohol, Süßigkeiten,…), haben wir überlegt was wir stattdessen „fasten“ möchten. Unser Ergebnis, wir werden auf Müll verzichten. Allen voran Plastik- und Verpackungsmüll aber natürlich wollen wir auch darauf achten, nicht mehr so viele Lebensmittel wegzuwerfen. Was leider noch recht häufig bei uns vorkommt. Vergessene Essensreste im Kühlschrank, schlecht kalkuliert, die Banane schon zu braun und zermatscht… in Zukunft möchte ich schon beim Einkauf besser planen, nicht zu viel kaufen und Essensreste verwerten oder eben weg geben.

8db9a0af30a1d0bec0e56dd6e2b3f8ee

Auf die Sache mit dem Verpackungs-/Plastikmüll bin ich sehr gespannt. Kann man überhaupt komplett darauf verzichten? Ein bisschen habe ich schon geplant, für Einkäufe habe ich zum Beispiel schon eine Stofftasche einstecken, für Obst und Gemüse haben wir auf Amazon extra kleine Beutel gekauft, Milch wird dann in Glasflaschen gekauft, wir werden versuchen viel selbst zu machen… Hat sonst noch jemand Ideen und Ratschläge? Derzeit überlege ich vor allem, wie ich sämtliche Shampoo/Lotion/Seifenpackungen aus meinem Badezimmer verbannen kann. Ob es das gute, alte Stück Kernseife wird weiß ich noch nicht, hier bin ich gerade auf der Suche nach Alternativen. Fakt ist, dass natürlich ich im Bad den meisten Müll produziere. Mein Mann hat eine Flasche Shampoo, die benutzt er auch für seinen Körper, danach noch etwas Deo und das wars. Bei mir sammeln sich diverse Schönheitshelfer und das produziert natürlich extrem viel Müll… Das wollen wir nun bis Ostern versuchen zu vermeiden und die Augen nach Alternativen offen halten.

64de8a5ba56232edf9674ffde02574cc

Natürlich wollen wir nach Ostern dann nicht wieder in alte Gewohnheiten zurück fallen, mein Plan ist es langfristig etwas umzustellen und auf Dauer so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Dazu gehören dann natürlich auch aussortierte Klamotten und Gegenstände aus dem Haushalt. Diese möchte ich spenden oder an Freundinnen weiter geben. Aber in erster Linie möchte ich auch genügsamer werden und nicht mehr so viel kaufen und mich mit den Dingen zufrieden geben, die ich schon habe. Dann gibt es nämlich auch nicht so viel auszusortieren. Ich möchte Dinge kaufen, die langlebiger sind, nicht so schnell kaputt gehen und wenn doch, dann möchte ich sie reparieren (lassen) und nicht sofort wegwerfen.

Ein großes Thema ist gerade, wie wir es beim Baby mit dem Wickeln handhaben werden. Ich möchte wirklich nicht so viel Windelmüll produzieren aber ob Stoffwindeln so viel besser sind (Strom- und Wasserverbrauch beim waschen?) und überhaupt in unseren Alltag passen und beim Baby ankommen, dass wissen wir jetzt einfach noch nicht. Aber jetzt können wir ja mal sehen wie die Fastenzeit so läuft und dann werden  uns weiter Gedanken darüber machen. Gibt es hier Erfahrungen mit Stoffwindeln? Immer her damit!

Ich werde euch hin und wieder ein bisschen berichten wie es in Sachen Müllvermeidung läuft und euch dann meine Tipps und Tricks verraten. Aber jetzt müssen wir erst einmal selbst ein bisschen experimentieren und ausprobieren. Ich bin gespannt und aufgeregt und freue mich auf die Zeit bis Ostern. Mal sehen wie es danach weiter geht.

Was haltet ihr davon weniger Müll zu produzieren?

Bilder via Pinterest

Advertisements

2 Gedanken zu “Fastenzeit 2017 // Weniger Müll

  1. Gabriele Sommerhalder schreibt:

    Hi Steffi
    Erstmal Glückwunsch zu deinem Projekt. Da bin ich gespannt wie du das umsetzt. Gemüse und Brot in Stofftaschen find ich noch einfach. Wie sieht es mit Fleisch aus? Je nach Metzger verpacken sie es dir, aus Hygienegründen, nicht in Glas/Tupperbehälter. Dusch und Shampoo würd ich auf Wiederauffüller umstellen. Bei Kosmetik wird es vermutlich schwierig.
    Ich habe drei Kinder. Mein erstes Kind wurde mit Stoffwindeln beglückt. Geht aber auch nicht ohne Abfall. Ich brauchte, nebst 1 Stoffwindel, noch eine Windeleinlage und auch aussenherum brauchst du ein Plastikhösschen, sonst ist immer alles sofort nass… Wenn du täglich auf eine Waschmaschiene zurückgreifen kannst, könnte es noch gehen. Musst aber die Schmutzwindeln trotzdem noch zwischenlagern. So am Anfang brauchts schon noch ziemlich viel. Nach dem Waschen wieder alles so zusammenfalten, dass sie griffbereit sind. Das Ganze ist schon sehr zeitaufwendig. Bei den Jüngeren beiden hätte ich das nicht mehr auf mich genommen… Schliesslich brauchen die Kinder ca. 3 Jahre Windeln. Gut, das sind jetzt meine Erfahrungen mit Stoffwindeln und die sind jetzt auch schon 27 Jahre her. Aber ich denke Stoff bleibt Stoff, sobald der nass ist, ist es dem Baby nicht mehr wohl.
    Ich hoffe, ich konnte dir etwas bei deiner Entscheidung helfen.
    lg Gabriele ☼

    Gefällt mir

    • steffiimwunderland schreibt:

      Vielen Dank für dein Kommentar, deine Ideen und Gedanken. Ich bin auch schon sehr gespannt, vor allem wie wir das mit den Kosmetikartikeln umsetzen… alles andere denke ich wird irgendwie 🙂
      Das mit den Stoffwindeln müssen wir mal sehen, war ja auch nur ein erster Gedanke… werden es aber bestimmt ausprobieren 🙂 aber bis dahin ist es ja noch Zeit.
      Liebe Grüße
      Steffi

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s