Porto // Tag 1

Mein Urlaub in Porto liegt nun schon einige Wochen zurück, allerhöchste Zeit also, euch endlich ein bisschen mehr darüber zu berichten. Anfang Oktober bin ich für eine Woche mit einer Freundin nach Portugal gereist. Unser Ziel Porto war schnell klar, es sollte ein  günstiger Spontanurlaub werden und die Flüge nach Porto waren mit Abstand die günstigsten. Also wurde schnell gebucht und dann ging es an die weitere Planung. Über airbnb haben wir zwei wundervolle Unterkünfte gefunden. Drei Nächte wollten wir mitten in der Stadt verbringen und noch einmal drei Nächte etwas außerhalb am Strand.

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Wir sind spät Abends in Porto gelandet, haben dann noch etwa eine Stunde bis zu unserer ersten Unterkunft gebraucht. Dort hat uns zunächst keiner die Tür aufgemacht, bis wir nach langem hin und her herausgefunden haben, dass unsere Vermieterin nicht in der Stadt ist und den Schlüssel im Restaurant gegenüber für uns hinterlegt hat. Meine Nerven haben sehr gelitten in diesen 20 Minuten aber am Ende ist alles gut ausgegangen und wir haben uns in einer sehr schönen Wohnung und sehr schönem Zimmer mit eigenem Bad wieder gefunden. Nach der ganzen Aufregung sind wir einfach nur in die Betten gefallen und sind sofort eingeschlafen.

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Am nächsten Morgen waren wir dementsprechend früh wach und unterwegs. Wir wollten so viel wie möglich von Porto sehen. Einen genauen Plan hatten wir nicht, den braucht man auch gar nicht, denn Porto eignet sich wunderbar um sich einfach treiben zu lassen. Erster Halt war der berühmte Bahnhof São Bento. Die Halle sieht wunderschön aus mit großen Azulejos Bildern, die Portos Geschichte darstellen. Vom Bahnhof aus sind wir einfach nach Gefühl gelaufen und so an verschiedenen Kirchen, Gebäuden und Plätzen vorbei gekommen die uns alle in Staunen versetzt haben. Das Stadtbild ist wirklich wunderschön. Auch am Torre dos Clérigos haben wir gehalten, da wir für den nächsten Aufstieg aber über eine Stunde warten mussten, haben wir darauf verzichtet. Es gibt auch andere Plätze von denen aus man einen tollen Blick auf Porto hat. Vom Turm aus sind wir dann also direkt in die Buchhandlung Lello & Irmão weitergezogen. Diese soll eine Inspirationsquelle von J.K. Rowling gewesen sein und wenn man sich im Inneren wieder findet, fühlt man sich auch stark an Hogwarts erinnert.

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Den Nachmittag wollten wir auf der anderen Uferseite in Vila Nova de Gaia verbringen, aber zuerst gab es noch eine „kleine“ Stärkung. Wir haben eine sehr süße Tapas Bar gefunden und uns den Bauch mit Oliven, Tunfisch, Baguette und dem besten Käse der Welt vollgeschlagen. Der Laden hieß Petiscaria (Rau São Bento da Vitória 80) und ist eine absolute Empfehlung.

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Nach unserem Mittagessen ging es also über die Dom-Luís I Brücke auf die andere Seite. Am Ufer von Vila Nova de Gaia findet man einen Portweinkeller neben dem anderen und natürlich wollten auch wir eine Portweinprobe machen. Allerdings haben wir uns gegen die touristischen, völlig überteuerten Führungen der großen Kellereien entschieden und haben bewusst in den Seitengassen nach Alternativen geschaut. Erster Stop war eine kleine Weinbar, die für ca. 5€ vier verschiedene Portweine angeboten hat. Perfekt und genug für unseren Geschmack.

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Danach sind wir direkt eine Tür weiter gegangen und bei Augusto’s gelandet. Augusto’s ist eine kleine, protugisische  Kellerei, die die Trauben für den Portwein noch ganz traditionell mit den Füßen zerstampft. Für 5€ bekommt ihr hier eine kurze Führung bei der euch der Unterschied zwischen Portwein und normalem Wein erklärt wird und anschließend gibt es natürlich auch ein Tasting mit vier verschiedenen Portweinen.

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Danach hatten wir dann erst einmal genug Portwein und sind noch ein bisschen am Ufer von Vila Nova de Gaia spaziert, haben den bombastischen Blick auf Porto genossen und sind dann am frühen Abend zurück in unsere Unterkunft.

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