Vegane Ernährung ist ungesund und krank.

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Genau mit dieser Aussage durfte ich mich vor kurzem auseinander setzen. Eine entfernte Bekannte, die zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass ich mich vegetarisch und teilweise sogar vegan ernähre war felsenfest von dieser Aussage überzeugt. Die vegane Ernährung wäre überhaupt nicht abwechslungsreich und vegetarisch würde ja noch gehen, aber vegan…

Ach ich bin es leid. Diese endlosen Diskussionen. Esse ich vegan muss ich mir anhören wie schrecklich ungesund und unausgewogen das doch ist. Ist mir dann mal nach Käse und einem Cappuccino mit frischer Milch, dann ist das auch wieder nicht recht. Weil, eigentlich würde ich doch vegan essen, wie kann ich denn dann jetzt nur Käse konsumieren.

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Es ist anstrengend. Ich möchte essen worauf ich Lust habe, was mir schmeckt und was ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich halte doch auch keine Standpauken wenn jemand in meinem Beisein Fleisch oder Wurst isst.

Für mich ist es optimal vegetarisch zu essen. Ich mag kein Fleisch weil ich mit der Massentierhaltung und übermäßigen Fleischproduktion nicht zufrieden bin. Aber ich esse einfach zu gerne leckeren Käse, deshalb kann ich nicht 100% vegan leben. Bei uns im Kühlschrank steht also Käse und Milch für meinen Mann, wobei sich mein Milchkonsum auf einen Schluck im Kaffee reduziert. Wird es doch mal mehr, wie zum Beispiel im Müsli, greife ich auch gerne auf Hafermilch zurück. Einfach weil es mir besser bekommt. Also gibt es an manchen Tagen eben auch Humus oder andere vegane Brotaufstriche. Gekocht wird bei uns übrigens, bis auf wenige Ausnahmen, sowieso komplett vegan.

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Also, an alle Kritiker. Durch die vegan/vegetarische Ernährung wurde meine Haut besser / ich esse allgemein gesünder und abwechslungsreicher, weil ich mir mehr Gedanken über mein Essen mache und täglich frisch koche / ich habe abgenommen / ich fühle mich allgemein fitter und wohler / ich habe ein gutes Gewissen / ich musste bis jetzt noch nicht verhungern / meine Blutwerte waren auch immer alle in Ordnung.

Wie steht ihr der veganen Ernährung gegenüber? Ernährt ihr euch vielleicht vegan und müsst euch auch mit solchen Aussagen auseinandersetzen? 

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3 Gedanken zu “Vegane Ernährung ist ungesund und krank.

  1. Tabea schreibt:

    Ohje, Essensformen sind echt immer so ein Thema, bei dem Menschen aneinander geraten. Wenn ich bei meinen neuen Arbeitskollegen irgendwie erwähne, dass ich kein Fleisch esse, kommt gleich die Frage „Aber vegan bist du nicht, oder?“ und sie gucken, als gäbe es einen Weltuntergang, wenn ich ja antworten würde. Wieso manche Leute solche Angst vor veganer Ernährung haben, verstehe ich einfach nicht.

    Ich bin da wirklich der Meinung, dass jeder das essen sollte, was ihm schmeckt und was er mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Und wenn Veganer halt gerade eine Scheibe Käse wollen, dann können sie immer noch stolz darauf sein, dass das eine Ausnahme ist und sie die Tiere sonst nicht leiden lassen. Damit sind sie nicht-Veganern ja immer noch meilenweit voraus.

    Deine Einstellung zum veganen Lebensstil finde ich sehr gut – eben irgendwie einfach gesund. Denn wenn man sich stressen muss, um vegan zu sein, ist das sicher nicht gut. Gemäßigter Konsum wie bei dir ist allerdings spitze, würde ich sagen. Ich esse sehr gern Käse und Quark und achte da dann darauf, Bio zu kaufen. Da finde ich die Tierhaltung vertretbar, aber beispielsweise Eier esse ich auch nur, wenn sie von Mamas glücklichen Hühnern kommen.

    Ich muss meine Essgewohnheiten auch oft erklären… vor allem, als ich noch Fleisch aß, aber nur das, von Tieren, die ich kannte. So wusste ich nämlich, dass das Tier ein gutes Leben hatte und keinen Müll gefressen hat. „Normales“ Fleisch, das man kaufen kann, hat mich immer geekelt… nur unsere Kaninchen und Ziegen waren für mich okay.

    Liebe Grüße

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    • steffiimwunderland schreibt:

      Da hast du aber auch eine sehr gesunde Einstellung zum (veganen) Essen. Wie schon gesagt, so lange es schmeckt und man sich Gedanken macht woher die Lebensmittel kommen und wie die Produktionsbedingungen sind, dann ist doch alles in Ordnung. Mein Mann isst Fleisch, achtet aber auf regionale Hersteller und hat seinen Konsum drastisch reduziert. Aber dann ist das doch in Ordnung. Da stehe ich ja auch nicht mit erhobenem Zeigefinger und erzähle ihm Geschichten über seinen Cholesterin Wert. Essen was schmeckt und einem gut tut ist meine Devise.
      Vielen Dank für deinen wirklich netten Kommentar 🙂
      Liebe Grüße

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      • Tabea schreibt:

        Ich finde es immer klasse, wenn Mitmenschen sich ebenfalls ein paar Gedanken machen und bewusster konsumieren. Sie müssen ja nicht gleich die eigenen Ansichten zu 100% teilen, aber so ein Annährungsschritt ist schon toll 🙂 Also Daumen hoch für deinen Mann!
        Liebe Grüße

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