Kopenhagen Tag 1

Unseren ersten Tag in Kopenhagen haben wir mit der Suche nach einem kleinen Frühstück begonnen. Aber direkt neben unserem Hostel war eine feine Bäckerei, also haben wir uns mit dänischen Spezialitäten, Tee und heißer Schokolade eingedeckt und uns mit den Leckereien vor das Rathaus in die Sonne gesetzt.

rathaus

Es war wundervollstes Wetter, ich konnte sogar nur in meiner Lederjacke raus.
Nach der Stärkung ging es auf zum Nyhaven. Der „Neue Hafen“ ist natürlich gar nicht mehr so neu, nein, er gehört zu den historischsten Ecken der Stadt. Wunderschön ist es dort. Bunte Häuser, viele Restaurants und Cafés mit Plätzen an der Sonne und alte Schiffe liegen dort im Wasser.

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Vom Hafen aus haben wir uns in Richtung Kleine Meerjungfrau gemacht. Die Lille Havfrue wurde von Edvard Eriken 1913 erschaffen, nach der Figur aus dem Märchen von H.C. Andersen. Leider hat das Märchen, nicht wie die Disney Version Arielle, kein Happy End und somit schaut die Kleine Meerjungfrau ziemlich traurig auf das Meer.

meerjungfrau

Weiter ging es zum Schloss Amalienborg. Dies ist der Wohnsitz von Königen Margarethe II und auch die Kronprinzenfamilie hat es sich dort gemütlich gemacht.

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Da wir bis zum Wachwechsel noch etwas Zeit hatten, sind wir ins Amalienborg Museum, eine Sammlung königlicher Erinnerungen findet man hier.
Um 12:00 findet dann jeden Tag der Wachwechsel statt. Von Königs hat man natürlich nichts gesehen, obwohl sich während des Wachwechsels ganz heimlich ein Auto mit verdunkelten Scheiben aus dem Staub gemacht hat.

wachwechsel

Nach diesem ereignisreichen Morgen haben unsere Mägen schon ganz schön geknurrt.
Also sind wir los und haben uns etwas zu Essen gesucht. Und gefunden. Natürlich gab es ganz klassisch einen Hot Dog. Für mich sogar vegan. Es gibt einen Stand, der inzwischen aber schon an mehreren Standorten vertreten ist, der Biowürstchen und auch vegane/vegetarische Optionen abietet.

hotdog

Zum Nachtisch gab es Softeis. Natürlich nicht vegan aber trotzdem viel zu lecker um darauf zu verzichten. Und wann kann man schonmal original dänisches Softeis essen.
Nach der Stärkung sind wir zum Runden Turm. Auf dem 35m hohen Aussichtsturm hat man einen tollen Blick über die ganze Stadt und wenn man gute Augen hat, kann man bis nach Schweden schauen.

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Genug Kultur und Sightseeing, den Nachmittag haben wir auf der ältesten und längsten Einkaufsstraße Europas verbracht, der Strøget. Tausende von Geschäften, Luxuslabels und kleine Boutiquen. Reizüberflutung ist hier Vorprogrammiert.
Wir haben noch einen kleinen Abstecher zur etwas kleineren, überschaubareren Strædet gemacht. Ebenfalls eine schöne Einkaufsstraße, allerdings mit kleinen, unabhängigen Geschäften. Hier gibt es auf jedenfall viel zu sehen und schöne Erinnerungen zu kaufen.
Auch hier gibt es viele Kneipen und Restaurants und die älteste Häuserzeile in Kopenhagen (Magstraede 17-19).

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Da wir uns einfach nur haben treiben lassen, sind wir durch Zufall noch an der Börse (ein wunderschönes, sehr auffälliges Gebäude) und an Schloss Christiansborg (hier sitzen der Regierungschef, wichtige Ministerien, das Parlament und das höchste Gericht) vorbei gekommen.

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Beim Abendessen habe ich dann mal auf meinen Schrittzähler im Handy geschaut und wir sind tatsächlich 20km gelaufen. Oh wow. Da haben wir uns unser Abendessen wirklich verdient und danach sind wir völlig fertig, mit neuen Eindrücken und müden Füßen in die Betten gefallen.

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